OKAMBARA Elephant Lodge - Namibia
 
   

Inhalt:
[OKAMBARA Lodge & Wildlife Resort] [Etoscha National Park] [Vingerklip/Twyfelfontein] [Skelettküste, Swakopmund, CapeCross, Walfish Bay] [Namib-Naukluft-Park] [Fish-River-Canyon] [Keetmanshop] [Köcherbaumwald] [Schloß Duwisib] [Hardap Staudamm] [Windhoek] [Waterberg-Plateau-Park] [Caprivi] [Victoria Fälle] [Kaokoveld] [Reiseliteraturempfehlung "Namibia"]
[ORANGE House - das sympathische Bed 'n Breakfast in Swakopmund]



OKAMBARA Elephant Lodge
OKAMBARA liegt etwa eine Autostunde östlich des internationalen Flughafen von Windhoek "Hosea Kutako" inmitten der gleichnamigen OKAMBARA Berge. Von Windhoek selbst sind es unegfährt 1,5 Autostunden bis nach OKAMBARA. (Anfahrtskizze>>). Neben dem reinen Lodge Betrieb verfügt OKAMBARA auch über ein 10000 ha großes Wildlife Resort,, wo sich letzten Zählungen zu Folge etwa 2500 Tiere angesiedelt haben. Darunter auch Giraffen, Nashörner Zebras, Leoparden, Geparden sowie verschiedenste Antilopenarten. Und: OKAMBARA gehört in ganz Namibia zu einem der wenigen Wildlife Resorts mit Elefantenpopulation.
OKAMBARA wird als reiner Familienbetrieb von Uschi & Christian Schmitt geführt.

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ORANGE House - das
sympthische Bed 'n Breakfast in Swakopmund
Das Orange House hat 5 Doppelzimmer und liegt ca. 20 min Fußweg von der Mole entfernt. Übernachtungen ab 30 € pro Person im Doppelzimmmer inkl. Frühstück. www.ORANGE-House.de
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Etoscha National Park

Ein absolutes Muß. In jeder Hinsicht ein Park der Superlative: Der ehemals größte Nationalpark der Welt besteht seit 1907. Heute liegt der Etoscha National Park auf einem Gebiet von 22 270 Quadratkilometern (etwas größer als das Bundesland Hessen) und zählt nach wie vor zu den beliebtesten Parks des afrikanischen Kontinents. Hauptgrund dafür ist seine vielfältige Tierwelt: riesige Elefantenherden, Geparden, Leoparden, Löwen, Nashörner aber auch überaus amüsante Fauna-Skurilitäten wie die amüsante Elefantenrüsselspitzmaus sowie der Palmatogecko zählen zu den Bewohnern des Etoscha Parks.
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Vingerklip/ Twyfelfontein

Die Fingerklippe ist das Ergebnis von einer 30 Mio. Jahre dauernden Erosion. Der Ugab River führte Gestein und Sand mit sich. So wurden die weiten Ebenen gefüllt. Am Ende des Tertiärs hob sich dann die Ablagerungsfläche hervor, auf der heute die freistehende Fingerklippe steht. Durch die Schicht der Ablagerungen grub sich der Ugab sein Bett neu. Als markantes Relikt dieses Millionen Jahre zurückliegenden Prozesses blieb die Fingerklippe erhalten; eine 35 Meter hohe Säule aus Sandsteinkonglomeraten mit einem Umfang von 44 Metern.
Der Fuß der Klippe läßt sich relativ leicht ersteigen (ca. 5 Minuten bei guten Schuhwerk). Von dort aus werden Sie mit einem fulminanten Ausblick über das Ugab-Tal mehr als belohnt. Die komplette Besteigung der Klippe wird daher nur erfahrenen Kletterern empfohlen. Zwar ist man dann 35 Meter höher, der Ausblick verändert sich jedoch nur geringfügig.

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Twyfelfontein

Wie der Name schon sagt, eine Quelle von höchst zweifelhafter (twyfel=Zweifel) Zuverlässigkeit. In der Tat tröpfelt die Quelle mehr als daß sie sprudelt. Dennoch: Die im trockenen Damraland liegende Quelle lieferte Wasser, was diesen Ort über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg zu einer Attraktion für Mensch und Tier werden ließ.
Dokumentiert wird die Bedeutung der Quelle von ca. 2500 Jahre alten Steingravuren und Malereien. Werkzeugfunde aus der Mittel- und Jungsteinzeit liefern einen weiteren Beweis der Bedeutung dieses Ortes für die frühen Bewohner. Um all diese Artefakte zu besichtigen würde man Tage brauchen. Es werden aber geführte Rundgänge angeboten, die einen repräsentativen Ausschnitt aus der Fülle der Funde zeigen.
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Ca. 10 Kilometer von Twyfelfontein entfernt liegt der "verbrannte Berg" (Burnt Mountain). Karoo-Schiefer und Sandstein bildeten vor ca. 200 Mio. Jahren diesen Hügel. Der 200 Meter hohe Berg hätte wohl nie sonderliche Berühmtheit erlangt, wenn nicht 80 Mio. Jahre später Lava in den Stein eingedrungen wäre. Denn die Dolorit-Lava verursachte sehenswerte farbliche Veränderungen des Gesteins: Rötliche und violette Farbnuancen werden durch das tiefe Schwarz des Berghangs betont, so als ob der Berg brennen würde. Ein Fest für die Augen!
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Skelettküste (Skelettküstenpark)

Schiffswracks verdeutlichen die Tücken dieses namibischen Küstenabschnittes. Unzählige Schiffe fielen hier Wind, Strömung und Nebel zum Opfer (Benguela-Strom). Bei Sonnenuntergang entsteht jedoch eine beeindruckende "Symbiose aus Licht und Schrott". Von einer bizarren Atmosphäre umgeben, entfaltet sich vor Ihnen ein unvergleichbares visuelles Erlebnis voller Gegensätzlichkeiten. Hässlicher kaputter Stahl im Einklang mit der Schönheit der untergehenden Sonne. Das ist erlebte Kunst!
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Mit Cape Crossschließt sich an der südlichen Skelettküste die weltweit größte Robbenkolonie an (Bestand von 100 000). Das größte Gedränge herrscht auf den Klippen natürlich während der Brunftzeit in den Monaten September/ Oktober. Dann ist Action angesagt, wenn die bis zu 360 Kilogramm schweren Bullen um Territorien und Haremsdamen konkurrieren. Um fast die Hälfte leichter verlassen dann die "Herren der Robbenschöpfung" nach 6-8 Wochen wieder die Klippen, um sich in beinahe emeritierender Abgeschiedenheit auf die nächste Brunftzeit vorzubereiten. Verständlich wenn man bedenkt, daß ein Harem 5-25 Damen umfassen kann. Zurück bleiben dann trächtige Kühe und Robbenbabies.
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Ca 180 km südlich von Cape Cross liegt Swakopmund
. Namibias Ferien- und Badeort am Atlantik ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier können Sie beispielsweise shoppen, am Strand ausspannen oder durch den reizenden Stadtkern mit seinen Jugendstilbauten schlendern. Oder wie wäre es mit einer Runde auf dem Golfplatz? - Übernachten Sie in Swakopmund im ORANGE House, dem sympathischen Bed 'n Breakfast >>.
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Darüber hinaus ist Swakopmund ein idealer Ausgangsort für Ausflüge nach Walfish Bay , dem einzigen Tiefseehafen Namibias. Von dort können Ganztagesausflüge mit dem Schiff unternommen werden. Los geht's für die Ausflugsgäste schon direkt am Morgen: An Bord wartet ein Sektfrüstück auf Sie, bevor das Spektakel beginnt: Delphine, Robben,Pelikane, Schildkröten und manchmal sogar Wale sind die unangefochtenen Höhepunkte dieser Tour.
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Ebenso sehenswert ist die nahe gelegene Oase Goanikontes und Welwitschia. Dort wächst die sogenannte Welwitschia Mirabilis, eine 1500 Jahre alte Pflanze, die nur in Namibia vorkommt. Nicht nur für Flora-Experten oder Biologen ein absoluter Hingucker.

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Sossusvlei - Dune 45



Lüderitz
 



Namib-Naukluft- Park

Mit einem Areal von 2,3 Millionen Hektar ist der Namib-Naukluft- Park angeblich das viert größte Naturschutzgebiet der Welt. Der Park verleiht dem Begriff "Vielseitigkeit" eine gänzlich neue Bedeutung: Hier "das expressive Nichts" der Namib-Wüste, dort Gebirge, daneben üppige Vegetation im Einklang mit kargen Mondlandschaften.

Zu empfehlen sind auf jeden Fall die Dünen von Sossusvlei. Dünen? Sehenswert? Sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr als positiv überrascht sein. Salopp gesagt: es wird Sie umhauen! Denn schon aus der Ferne erstrahlen die mit bis zu 300 Meter höchsten Dünen der Welt in den verschiedensten Farbschattierungen von Rot. Warum Rot? Ganz einfach: Stecknadelkopfgroßer Kristallstaub wurde über Jahrtausende hinweg u.a. aus dem Granitgestein der nahe gelegenen Naukluft-Berge abgetragen, zerrieben und verweht. Er vermischte sich mit dem Sand der Namib-Wüste. Der Rest ist eine logische Konsequenz der Optik. Sonnenlicht bricht sich in den Kristallpartikeln. Um die Fotos wird Sie jeder beneiden.

An der südlichen Grenze des Naukluft-Parks, ca. 200 Kilometer südlich von Sossusvlei an der Atlantikküste, liegt schließlich das kleine Hafenstädtchen Lüderitz. Eine wahre Postkartenschönheit. Der rauhe Wind des Meeres und die Frische der aufspritzenden Gischt sind genau der richtige Kontrast zur endlos sandigen Weite der Namib-Wüste.
Nicht weit von Lüderitz in westlicher Richtung kommen Sie in die ehemalige Diamantensiedlung Kolmanskop. Die Besonderheit dieser Geisterstadt liegt darin, daß sich, über nun mehr als hundert Jahre hinweg, die Wüste diese Stadt wieder zurückholt. Und wenn Sie ein wenig innehalten, dann hören Sie ja vielleicht noch die alten Kolmanskoper mit den Biergläser anstoßen; möglicherweise wirft ja der ein oder andere Schub auf der nach wie vor intakten Kegelbahn auch noch mal "Alle Neune". Oder war es doch nur der kräftige Namib-Wind?

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Fish River Canyon


Koecherbaum


Giants Playground


Schloss Duwisib


Hardap Staudamm






 

Fish River Canyon
Ohne Übertreibung kommt diese Schlucht einer geologischen Zeitreise gleich. Nicht nur, daß der Canyon mit 160 km Länge der zweitgrößte der Welt ist. Mehr noch beeindruckt er durch seine bis zu 550 Meter in die Tiefe stürzenden Steilwände. Der Blick hinunter verliert sich an den Felsen und versucht in Zeitraffertempo das Ende des Mäanders zu begreifen. In Gedanken dort angekommen fliegen wir zurück und kommen wieder im Hier und Jetzt an. Kurz: von schlichtem rundem Schauen oder gar besichtigen kann hier nicht die Rede sein. Der Fish River Canyon ist eine Gewalt. Ein Highlight. Eine unabdingbare Verpflichtung.
Angefangen von den obersten kambrischen Gesteinsschichten bis hinunter zu ältesten Ablagerungen am Fuß des Canyons, werden Sie beim Hinabsteigen Zeuge der Millionen Jahre alten Erdgeschichte. Die Evolution liegt offen vor Ihnen da. Einfach so. Unbegreiflich. Schwindelerregend. Einzigartig.

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Keetmanshoop
Die Geschichte dieser Stadt reicht bis zur Mitte des 19 Jh. zurück. Gegründet vom norddeutschen Unternehmer Keetman, wird Sie heute von den Namibiern nur noch "Keetmans" genannt. Mit 15 000 Einwohnern zählt die Stadt zu den größten Namibias und wird daher auch oft als" Hauptstadt des Südens" bezeichnet. Ein beschauliches Fleckchen Erde. Kommt einem irgendwie bekannt vor.
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Ganz in der Nähe von Keetmans empfehlen wir einen Stop beim sogenannten Köcherbaumwald. Er steht als einziger Wald der Welt unter Naturschutz. Wohl auch deshalb, weil der Köcherbaum ein Nationalsymbol Namibias ist. Überdies sollte man den Begriff Wald bei einem Baumbestand von etwa 300 Bäumenhier nicht in europäischen Dimensionen verstehen. Und: Köcherbäume sind keine Laubbäume. Goldgelb geschuppte Baumrinde und blattlose Baumkronen, machen die Schönheit dieser Bäume aus. Imposant vor allem, wenn die untergehende Sonne diesen Wald mit ihrem weichen Licht ausleuchtet. Stimmung pur.
Etwa 8 km weiter wartetGiants Playground , der "Spielplatz der Riesen" darauf, daß die Besucher das Geheimnis dieses Naturwunders entschlüsseln. Gewaltige Gesteinskomglomerate in den irrwitzigsten Anordnundgen lösen beim Betrachter immer wieder Staunen aus. "Wer hat diese Steine so hingelegt ? Als ob hier jemand mit gigantischen Bauklötzchen gespielt hat. Des Rätsels Lösung: Der starke Wind transportiert feinsten Sand mit sich. Wenn der Quarz nun auf die Steine trifft, werden diese regelrecht sandgestrahlt. Über Jahrtausende hinweg haben sich daher nun diese erstaunlich geometrischen Gesteinsformationen herausgebildet.
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Schloß Duwisib
Spätestens hier werden Sie merken, daß etwa die bayerischen, preußischen, französischen oder britischen Schlösser, keine rein europäische Spezialität sind. Am Rand der Namib-Wüste wartet ein Kuriosum auf Sie. Sie werden sich die Augen reiben. Dieses von einem deutschen Baron um die Jahrhundertwende erbaute Schloß erscheint Ihnen nach einem Tag in der Namib möglicherweise als Fata Morgana. Aber keine Angst, es ist wahrlich keine Träumerei, was sie dort erblicken. Das Schloß ist heute eine Museum und kann besichtigt werden. Lohnenswert und wie gesagt kurios!
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Nördlich von Keetmanshoop, in der Nähe von Mariental befindet sich der Hardap-Staudamm. Der 1963 fertiggestellte Staudamm nimmt das Wasser des Fish River auf. Inmitten der staubtrockenen Umgebung grenzt der Anblick des Stausees schon fast an ein Wunder. Als beliebtes Erholungsziel der Namibier bietet er selbstverständlich hervorragende Angel- und Wassersportmöglichkeiten. Ideal für eine Abkühlung!
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    Windhoek
Die Hauptstadt Namibias (250 000 Einwohner) liegt auf ca. 1600 Meter Höhe und bietet allerlei Aktivitäten. Reizvolle Gebäude, teilweise noch im Kolonialstil, stehen in Kontrast zu postmodernen Glasbauten und komponieren so ein architektonisch progressives Stadtbild.
Windhoek ist Multikulti. Ein buntes Völkergemisch sorgt für ein pulsierendes Leben auf den Straßen, in den Cafés und Biergärten. Nach der Besichtigung der Wahrzeichen der Stadt (Tintenpalast, Christuskirche, Reiter- und Kududendenkmal, etc.) können Sie sich beispielsweise zum Bummeln in die Fußgängerzone begeben. Oder sie ruhen sich in einer der großzügig angelegten Park- und Grünanlagen aus, um dann das breitgefächerte Angebot an kunsthandwerklichen Arbeiten aus Korb, Ton und Holz zu erkunden. Webereien und einheimischer Edelsteinschmuck runden das Angebot ab. In jedem Fall sollten Sie die Wildspezialitäten in einem der zahlreichen Restaurants probieren.

Etwa 100 Kilometer nördlich von Windhoek erfüllt der Holzschnitzermarkt von Okahandja alle Souvenirträume. Wenn möglich, sollten Sie die anläßlich der Schlacht am Waterberg jährlich abgehaltene Prozession der Hereros nicht verpassen. Die Darbietungen der Hereros und ihre viktorianisch anmutenden Stammestrachten machen diesen Tag zu einem farbenfrohen kulturellen Höhepunkt.

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Waterberg- Plateau-Park

Das eindrucksvolle Gebirgsmassiv aus rotem Sandstein ist Namibias einziger Gebirgspark. Mehrere allesamt leicht zu begehende und ausgeschilderte Pfade laden zu Wanderungen ein (z.B. der" Mountain View"; nach ca. 30 Minuten erreichen Sie einen herrlichen Aussichtspunkt, von dem aus Sie über das weite Land blicken können.) Insbesondere die Tierwelt ist einzigartig. Am besten lassen sich seltene - z.B. das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn- und nicht seltene Tiere auf einer Pirschfahrt beobachten. Überdies empfiehlt es sich, die Aufmerksamkeit auch auf die Vogelwelt zu richten, denn die ist mit rund 200 Vogelarten nicht nur groß, sondern kann mitunter auch eine beträchtliche Phonstärke erreichen.
Der Waterberg konfrontiert Sie aber nicht nur mit seiner Schönheit: Am 11. August 1904 kam es hier zur Schlacht zwischen den deutschen Kolonialtruppen und den einheimischen Hereros. Ungefähr 60 000 Hereros verdursteten auf der Flucht in der Omaheke, weil der deutsche General Lothar von Trotha die Hereros mit Waffengewalt an ihrer Rückkehr hinderte. Lange Zeit wiesen lediglich die Grabsteine der gefallenen deutschen Soldaten auf diesen grausamen Krieg hin. Erst nach dem Ende des Apartheid-Regimes wurde auch eine Gedenktafel zur Ehren der 60000 Herero-Opfer errichtet.

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Caprivi

 


Caprivi
Die fruchtbarste und grünste Region Namibias reicht als enger Streifen im Nordosten des Landes bis zu den Victoria Fällen heran. Am Okavango bieten Ihnen papyrusgesäumte Kanäle in Verbindung mit dichten Uferwäldern ein unvergleichliches Naturerlebnis. Die Nationalparks "Mahango", "Mudumu" und "Mamili" erstrecken sich bis an die Grenze Botswanas. Dort sind u.a. Elefanten- und Büffelherden, aber auch Reptilien und Raubkatzen zu Hause. Und auch hier finden Sie unvergeßliche Einblicke in die beispiellose Vogelwelt Namibias. Selbstverständlich ein Highlight.
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VicFalls
Die atemberaubenden Wasserfälle wurden 1855 vom Afrikaforscher David Livingston entdeckt. Ihre gewaltige Pracht erinnert einen irgendwie an die fesselnden Afrika-Erzählungen der dänischen Dirchterin Tania Blixen. Wer die Verfimung Ihres Romans "Jenseits von Afrika" gesehen hat, weiß wovon die Rede ist. So fesselnd wie die Geschichte ist auch der Anblick der größten Falle Afrikas. Hier, wo sich der Zambesi auf einer Breite von fast 2 km an den Fällen 120 m in die Tiefe stürzt, entfalten sie Ihre wahrhaft majestetische Schönheit. Daher wohl auch der Name der Wasserfälle: Livingston muß wohl, ob des paradiesischen Anblicks, so beeindruckt gewesen sein, daß ihm kein anderer Name für die Fälle einfiel als der seiner Königing Victoria. So steht es zumindest geschrieben.
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Kaokoveld

Kaokoland ist die Heimat der rund 8000 Himbas. Zwischen ihenen und den Hereros besteht eine enge Verwandtschaft. Die Himba führen ein Nomadenleben. Je nach Jahreszeit ziehen die Himba zu den unterschiedlichen Wasserstellen um so auch ihre RIinder- Ziegenbestände zu sichern. Von großer Bedeutung für die Identität der Himba ist ihre tradtionelle Verbundenheit zu Kleidung, Haartracht und Schmuck. Insbesondere die stolzen Himba-Frauen benötigen alleine für ihre Morgentoilette täglich mehrere Stunden. Aber auch die Schönheitspflege nimmt viel Zeit in Anspruch: Die Damen reiben ihren gesamten Körper mit einer ockerfarbenen Buttercreme ein, der noch etwas Harz beigemischt wird. Einmal aufgetragen, verleiht das Balsam dem Körper einen intensiven rötlichen Glanz; zur Freude der Himba-Herren.

Besondere Reisehinweise für das Kaokoveld:
Individualreisende sollten Kaokoveld nie alleine und nur mit entsprechender Ausrüstung bereisen. Dazu gehören deshalb zwei geländegängige Fahrzeug mit Allrad-Antrieb (Differential-Sperre). Sie sollten sich bei der Durchquerung im Klaren sein, daß Sie hier, abegsehen vom kleinen Ort Opuwo, weder Unterkünfte noch Tankstellen oder sonstige Serviceleistungen vorfinden werden. Ärztliche Versorgung gibt es beispielsweis nur in Opuwo. Wir empfehlen daher unerfahrenen Individualreisenden Kaokoveld nur mit geführten Touren und/oder Guides zu bereisen. Beachten Sie bitte: Sie sind in Afrika, jede Sekunde ist ein Begegnung mit wilden Tieren möglich. Nehmen Sie auch bitte Rücksicht auf die Himba. Bei einer Begegnung verhalten Sie sich bitte zurückhaltend und fühlen Sie sich nicht dazu verpflichtet die Himba mit Geschenken zu erfreuen, denn jeder kulturfemde Gegenstand bedeutet einen Einfriff in Ihren Lebensraum und kann zu Störungen ihres sozialen Gefüges führen. Bitte beachten Sie dies! Ansonsten sollten Sie bei der Reise durch Kaokoveld insbesondere auf eine entsprechende Ausrüstung großen Wert legen:

  • zwei geländegängige (gute!!) Kfz
  • ausreichende Wasservorräte
  • ausreichende Lebensmittelvorräte
  • 2 Reservereifen je Kfz
  • Reservekanister
  • Werkzeug
  • Wagenheber
  • Luftpumpe
  • Kartenmaterial, Kompass
  • Mobiltelefon oder Funk
  • bei der Fahrzeugbuchung und -reservierung sind wir Ihnen gerne behilflich

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Reiseliteraturempfehlung
Für weitere Informationen rund um Namibia möchten wir Ihnen den Reiseführer von Elisabeth Petersen empfehlen. Er ist im Vista Point Verlag, Köln erschienen. Mit Ihrem unverwechselbaren Erszählstil, versteht es Frau Petersen Ihnen dieses Land auf außergewöhnlich unterhaltsame Weise näher zu bringen. Für uns der beste Reiseführer in Sachen Namibia. Sehr empfehlenswert!
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